by Kent-Jeffrey, on März 25th, 2015

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Der Winter ist vorbei, die Sonne lässt sich immer öfters blicken. Es scheint als würde alles zum neuen Leben erwachen.

Die letzten Wochen waren wirklich ereignisreich, unteranderem war meine Modenschau von der Schule, woran ich richtig Spaß hatte. Es war ein schönes Gefühl einem Publikum seine Arbeit präsentieren zu können! Denn bis zum fertigen Kleidungsstücks ist es ein harter und langer weg. Viel schweiß und teilweise Blut ( jaa man piks sich schon 2-3 am Tag mit der Nadel ), manchmal haperte es an der Umsetzung und man ist dem verzweifeln nahe. Doch am ende des Tages hat sich die harte Arbeit gelohnt! Ich glaube meine Klasse und ich können uns ganz leicht auf die eigene Schulterklopfen :P

Zurzeit habe ich Praktikum in einem Atelier in Frankfurt. Ich denke, dass ich wirklich großes Glück hatte. Die Leute dort sind alle mega cool, man merkt einfach ihre Leidenschaft, in dem was sie machen . Mein “Chef” traut mir schon einige Sachen zu: letzte Woche habe ich das Musterteil für einen Longsleeve genäht, welches aus Jersey war. Ich habe bis dato noch nie mit Jersey genäht! Trotz zweimal auftrennen des Ärmels ist es sehr schön geworden. Am Freitag habe ich mit dem Nesselmodell einer Hose für einen Kunden angefangen. Ich bin schon ziemlich gespannt, welche Stoffe wir dafür verwenden. Ich glaube ein bisschen Leder wird dabei sein.

Die letzten Wochen haben mir auf jeden Fall eins deutlich gemacht: ich will später Mode machen!


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Bomber Jacke: Calvin Klein, Hose: Mavi, Schuhe: Nike

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photos by carsten / norhill

by Kent-Jeffrey, on Februar 22nd, 2015

Ich bin mittlerweile im zweiten Jahr meiner schulischen Ausbildung. Im letzten Schuljahr hatte ich noch mit dem Auswirkungen des Fernhaltens vom Unterricht zu kämpfen – manchmal fiel ich in den gewohnten Zustand zurück. Das Aufstehen viel mir schwer, also blieb ich liegen. Doch als ich aufwachte überkam mir ein schlechtes Gewissen, dass ich schon lange nicht mehr hatte.

Das erste Jahr war ein reiner Kampf mit mir selbst. Ich stand noch nicht mit beiden Beinen auf dem Boden.
Es folgten Lehrergespräche, die mir versuchten klarzumachen, dass wenn ich so weitermachen würde, das mit der Ausbildung nichts wird. Ich hatte es anscheinend noch nicht ganz kapiert. Doch irgendwann musste ich es, irgendwann musste ich selber bereit sein mein Leben selber in die Hand zu nehmen. Denn wer sonst sollte das gerade biegen können? Ich selbst allein bin für mein Leben verantwortlich, das wusste ich.

Auf dem Blog wurde es ruhig. Events sagte ich ab, Fashion Week war nichts mehr für mich.
Denn es war irgendwie nicht mehr meine Welt.

Meine Psyche war am Arsch, ich bekam einen kreisrunden Haarausfall. Einen gutes halbes Jahr verstecke ich mich unter Hüte und Caps. Wenn alles scheiße ist, deine Haare ausfallen, dein Herz gebrochen wurde, die Schule nicht wirklich rund läuft, du deinen Tag lieber sinnlos mit einem Joint verbringst, du dir denkst: “Für was mache ich das ganze hier überhaupt?! Was hat das alles für einen Sinn?” Dann darfst du wirklich alles … nur nicht aufgeben. Es wird besser. Man muss nur etwas dafür tun. Ich selbst alleine bin für mein Glück verantwortlich. Ich selbst allein bin für meine Taten und die dazukommende Reaktion verantwortlich.

Gegen Ende meines ersten Lehrjahres ging es mir besser. Ich habe mich angestrengt, habe meinen Arsch hoch bekommen.
Nun bin ich mitten im zweiten Lehrjahr. Die Vorbereitungen für unsere Modenschau laufen auf Hochtouren. Bald ist ein Praktikum angesagt und die zwischen Prüfung steht vor der Tür. Meine Noten sind besser, meine Fehlzeiten haben sich um 90% minimiert.
Zum Glück ist heute einer dieser Tage in dem man aufsteht, mit einem Lächeln im Gesicht und gespannt ist was der Tag einem bringt. Ich habe Pläne für meine Zukunft geschmiedet. Die Ausbildung ist ein wunderschönes Geschenk, welches mich erfüllt und mir auch Spaß macht. Sie ist manchmal sehr anstrengend, doch was wäre das Leben ohne Hürden und Hindernissen?
Ich möchte auf jeden Fall weiter im “Modebusiness” tätig bleiben, denn ich habe da so einen Traum …



Teil 1: White Flag / Teil 2: Dusk /

by Kent-Jeffrey, on Februar 17th, 2015

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Es gibt Zeiten, da möchtest du dich nur im Bett verkriechen – sich unter der Decke verstecken und nie wieder herauskommen.

Ich schreibe diesen Blog seit Ende 2010. Heute ist der 12.02.2015. Fast 5 Jahre sind mittlerweile vergangen. Das ist eine relativ lange Zeit. Ich bin mittlerweile 20 Jahre und werde in 4 Monaten 21.
Die letzten Jahre vergingen so rasend.

1000 Pläne geschmiedet. 1000 Pläne verworfen.
Doch was wäre das Leben wenn es nicht noch 100000 Pläne für dich bereithält.
Ich bin die letzten Jahre ziemlich oft auf die Nase gefallen,
es fing an, als der Schutz, den dir die Grundschule bis hin zur Gesamtschule gab, auf einmal nicht mehr existierte.
Immer auf der Suche nach dem Sinn.
Als ich in die 11. Klasse kam, war es eigentlich schon von Anfang an klar, dass das nicht lange gehen würde. Ich besuchte eine höhere Berufsfachschule mit dem Schwerpunkt Information Technik.
Die darauffolgenden 1 1/2 Jahre verbrachte ich regelmäßig damit, die Schule zu schwänzen.
Doch mit dem Blog lief es super – Einladungen hier, Einladungen da. Ab nach Berlin, Düsseldorf, Hamburg, München. Mir war es recht das ich einen f*** auf die Schule geben habe. War doch nur zur Überbrückung.

Sitzengeblieben.

Scheisse ich habe mich nicht einmal um eine neue Schule gekümmert. Was will ich denn überhaupt? Reich und berühmt? Modedesigner? Full-Time-Blogger? IT-Spezialist sollte es ganz sicher nicht werden.
Mehr gezwungen als gewollt wiederholte ich die 11. Klasse. Zweiter Versuch. Ich versprach mir mich mehr zusammenzureißen. Doch es änderte nichts daran, dass ich totunglücklich war. Noch nicht einmal die Tatsache, dass ich von Calvin Klein nach Berlin eingeflogen wurde.

Irgendwann genügte mir diese unrealistische Welt nicht mehr um glücklich zu sein. Fashion hier, Fashion da. Alle sind toll und immer hübsch angezogen. Doch ich hab mich nie wirklich gefragt, was eigentlich wirklich hinter diesen Menschen steckt. Und ich habe niemanden richtig Einblick auf mein Inneres gegeben. Weil Bloggen doch immer nur Friede Freude Eierkuchen ist. Mein Leben als “Blogger”: glitzernd und schön.
Mein echtes Leben ein Abgrund. Haben die Leute recht, die nicht an mich glauben?! Die Lehrer, die zu mir sagten aus dir wird nie etwas?
Zum zweiten Halbjahr schmiss ich letzten Endes die Schule.
Ich bewarb mich für eine schulische Ausbildung zum Masschneider. Die Angst nicht aufgenommen zu werden saß tief. Einige Monate vergingen. Keine Ahnung was ich an diesen Tagen gemacht habe, es war so unbedeutend, dass ich mich nicht mehr daran erinnern kann.
Anfang Mai 2013 war es dann soweit – kurz vor meinem Geburtstag bekam ich die lang ersehnte Antwort.

Angenommen.


Teil 1: White Flag / Teil 2: Dusk

by Kent-Jeffrey, on Februar 8th, 2015

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Jacke: Alpha Industries Hoodie: Nike Hose: MAVI Schuhe: Asics


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pictures by xydome

by Kent-Jeffrey, on Februar 7th, 2015

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Ich wühle mich gern durch das Internet und suche dabei nach tollen Inspirationen für Interior Design – für die Zukunft, wenn ich endlich mein eigenes Reich habe. Ich weiß auch schon ganz genau wie alles aussehen soll. Am liebsten hätte ich die Wände in einem ganz schlichten weiß. Hohe Decken, große Fenster, viele Fenster und und und!

Hier zeige ich euch wie ich mir meinen Arbeitsplatz vorstelle. Ein bisschen träumen darf man ja!

1. Großer Holzschreibtisch
aus massiv geölter Kernbuche.
Dieser Tisch wäre groß genug mit ca. 135 x 70 x 76 cm um z.B. Stoffe zuzuschneiden, meine Nähmaschine hätte Platz und natürlich mein Notebook. Die Schubladen bieten Stauraum für Garne, Blätter, Stifte etc.
Das natürliche Holzdesign ist perfekt um ein bisschen Abwechslung zu den weißen Wänden zu haben!

2. Schwarze Pendelleuchte
Wenn diese Lampe über meinem Schreibtisch hängen würde, wäre alles perfekt! Das schwarze Metall sorgt für tolle Stimmung und passt perfekt zum braunem Holz! Die Innenseite der Lampe ist mit Goldfarben beschichtet. Das sorgt für ein wärmeres Licht und bringt ein gemütliches Arbeitsfeeling!

by Kent-Jeffrey, on Januar 29th, 2015

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Von meinem 13. bis 16. Lebensjahr habe ich nur Sneakers getragen. Mit 17/18 Jahren bin ich dann auf Stiefel umgestiegen – die Dr. Martens waren meine täglichen Begleiter. Jetzt bin ich wieder auf Sneakers umgestiegen. Sie sind gemütlich, vor allem wenn man ständig unterwegs ist.

Dennoch finde ich nur schwer die richtigen Schuhe, die mir wirklich gut gefallen. Meistens sind sie mir zu bunt, die Form stimmt nicht oder es gibt sie nicht mehr in meiner Größe. Auf jeden Fall sollte die Farbe schlicht sein, die Form schön spitz verlaufend und nicht klumpig. Und am besten sollte man die Schuhe in die Waschmaschine werfen können, da ich mich nicht davor scheue mal über Schlamm bzw. Dreck zu laufen. Oder z.B beim Feiern, wenn dir 10000 Menschen beim Tanzen (ausversehen) auf die Füße treten.

Der Sneaker auf dem Bild oben ist der Air Max 90 Hyperfuse, ich habe sie mal hier auf diesem Outfit Post getragen. Leider gehören sie nicht mir, ein Freund hat sie mir für das Shooting geliehen. Seit dem spiele ich mit dem Gedanken, sie zu kaufen. Ooooder doch lieber diese Asics Gel-Lyte III Snowman? Von der Farbe her gefallen sie mir verdammt gut, mal eine kleine Abwechslung zu meinem sonst so tristen schwarz/grau.
Die richtigen Schuhe zu finden ist echt nicht leicht, da ich mir nicht (mehr) jeden Monat ein neues Paar kaufe bzw. brauche, möchte ich, dass die Schuhe auch eine Weile halten.

Was sind eure Lieblings Sneaker Marken?



asics